ECSEL-Austria @IMAGINE 2017

2017-06-22

Forschung und Technologie spannend machen - Forscher hautnah

Im Rahmen der IMAGINE 17 (20.-21. Juni 2017) trafen 35 Schüler der AHS Wiedner Gymnasium und der HBLA Dr. Herta-Firnberg-Schule auf sieben Spitzenforscher und ihre Innovationen im Bereich Mikroelektronik. Schwerpunkt dieser Konferenzserie war dieses Jahr das Thema Informations- und Kommunikationstechnologie der Zukunft. Der Verein ECSEL-Austria hat im Rahmen der vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), der Informatik Austria und der österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG ) ausgerichteten Veranstaltung IMAGINE ein Speed-Dating mit Forschern und Entwicklern organisiert.

Statt theoretischer Vorträge und Frontalunterricht gab es nach einer Kurzvorstellung der Forscher und ihres Forschungsinhalts Diskussionen in Kleingruppen in Form eines Speed-Datings. Nach acht Minuten ertönte die Glocke und die nächste Gruppe kam mit Fragen und Antworten dran. Zwischen Gummibärchen und Schnitten lagen Leiterplatten, Lichtsensoren, Wafer (kreisrunde etwa ein Millimeter dicke Scheiben, welche die Grundlage von Computer-Chips bilden) und sogar ein kleiner Mini-Roboter.

Diese Veranstaltung dient dazu, die österreichische Spitzenforschung bei jungen Menschen sichtbar zu machen und speziell das Interesse der 15- bis 19-Jährigen an Forschung und Technologie zu wecken. „Auch unsere Branche sieht im Bereich Fachkräftemangel dringenden Handlungsbedarf. Aus diesem Grund engagieren wir uns bereits in den Schulen: Klischees zu enttarnen, Innovationen und konkrete Produkte greifbar zu machen und die Begeisterung der Forscherinnen und Forscher auf die Schüler zu übertragen“, so Klaus Bernhardt vom Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) und Vorstandsmitglied von ECSEL-Austria.

Zu den teilnehmenden Entwicklern und Forschern zählten:

Carla Barreiros – Big Data Analytics (Know-Center GmbH)

Peter Caldera – Systementwicklung für Telekommunkationsbausteine (Intel Austria GmbH)

Marco Gavagnin – Mikroelektronik (AT&S AG)

Ingrid Jonak-Auer – Optoelektronische Sensoren (AMS AG)

Maria Cecila Perroni – Robotik/Mechatronik (FH Technikum Wien)

Sonja Smolak-Loidl – Wissensmanagement (Infineon PMM Power & RF Academy Team)

Ulrich Trog – Photonik (Joanneum Research)

Siehe auch: http://www.fti-remixed.at/

Feedback der Schüler/Innen

Wie hat es Dir gefallen?

"Sehr gut, ich fand die Gespräche echt interessant und die ForscherInnen super nett und offen für alle Fragen."

"Sehr gut! Es war informativ und kann für mich sagen, dass ich für meinen weiteren Werdegang Einiges dazu gelernt und entschlossener bin."

"Sehr gut. Es war sehr lehrreich und hat auch Spaß gemacht." 

Kannst du dir vorstellen,  in der Mikroelektronik zu arbeiten bzw. Naturwissenschaften/Technik zu studieren?

"Ja, eigentlich schon, was erzählt und erklärt wurde fand ich ziemlich interessant und hab viel neues gelernt."

"Auf jeden Fall."

"Ich finde den Bereich extrem spannend und vielversprechend, aber mein technisches Verständnis ist dafür eindeutig zu begrenzt. Aber keine Sorge, ich werde trotzdem Naturwissenschaften studieren - aber Molekularbiologie."

Was war gut am Speeddating?

"Man konnte verschiedenste Themengebiete kennen lernen und mit WissenschafterInnen darüber reden. Dadurch hat man schnell einen guten Eindruck über die Gebiete bekommen."

"Die Offenheit der ForscherInnen, die kleinen Geschenke, über die wir uns alle echt gefreut haben und das Thema. Ich finde diese Art von Kennenlernen von Themen spannend und abwechslungsreich, da man solche Themen im Unterricht nicht lernt oder bespricht."

"Der "rote Faden" der Einblick in verschiedene Teilbereiche, viele ForscherInnen aus verschiedenen Nationen an verschiedenen Standorten."

"Dass wir mehr über die Arbeiten der ForscherInnen gelernt haben und auch einen kleinen Einblick in das jeweilige Arbeitsleben, wie zum Beispiel an was sie gerade arbeiten."

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