Electronic Based Systems

2016-08-30

ECSEL-Austria zu Silicon Austria: Klares Bekenntnis zur Forschung

  • Silicon Austria fördert internationale Sichtbarkeit elektronischer Systeme 
  • Electronic Based Systems: Studie ortet vier Schwerpunktregionen in Österreich, 93 F&E-Einrichtungen und 188 Unternehmen
  • Spitzentechnologie „Made in Austria“

„Die Forschungs- und Innovationsinitiative Silicon Austria ist ein klares Bekenntnis zur Spitzenforschung in Österreich“, wertet Josef Affenzeller, Obmann von ECSEL-Austria, die entsprechende Ankündigung des Infrastrukturministers Jörg Leichtfried positiv. „Dies ist ein bedeutender Schritt, um den Standort Österreich für die Spitzenforschung attraktiver und erfolgreicher zu gestalten.“

Der internationale Wettbewerb der Spitzentechnologien zeigt, dass die Forschungseinrichtungen spezifischer und in enger Kooperation mit den Unternehmen arbeiten. „In Österreich haben wir zwar eine gute Basis mit 93 F&E-Einrichtungen und 188 Unternehmen, die an Electronic Based Systems forschen und entwickeln, aber es fehlt uns bisher die nationale Schwerpunktsetzung, die uns international sichtbarer und noch erfolgreicher machen würde“, erklärt Affenzeller. „Durch die bessere Abstimmung der Forschungseinrichtungen könnten wir uns auf unsere Stärken konzentrieren und international sichtbarer werden.“

Vier Schwerpunktregionen in Österreich, 93 F&E-Einrichtungen und 188 Unternehmen In Österreich forschen und entwickeln 93 F&E-Einrichtungen und 188 Unternehmen an Electronic Based Systems (EBS), einer Schlüsseltechnologie der Mikro-und Nanotechnologie. „EBS sind die technologischen Helden der Zukunft in Form von Systemen und Geräten mit Mikro- und Nanoelektronik sowie eingebetteter Software. Ohne ihre Funktionen sind Anwendungen wie autonomes Fahren, Internet of Things oder Industrie 4.0 nicht möglich“, erklärt Affenzeller. Die 93 F&E-Einrichtungen und 188 Unternehmen finden sich in ganz Österreich, jedoch zeigen sich vier Schwerpunktregionen in Wien, Oberösterreich, der Steiermark und in Kärnten.

„Die Regionen unterscheiden sich nur durch ihre Schwerpunkte wie Equipment, Software oder Komponenten. Aber in jeder Region arbeiten Unternehmen und Forschungseinrichtungen eng zusammen. Bei diesen cyber-physischen Systemen hängt der Erfolg maßgeblich von der engen Kooperation ab. Das gegenseitige Verständnis von Forschung und Marktanforderungen sind der Schlüssel zu erfolgreichen Innovationen“, ist Affenzeller überzeugt. „Wir sind in Österreich schon gut aufgestellt, aber mit Silicon Austria könnten wir unsere internationale Sichtbarkeit und Wirkung erhöhen. Dies kann uns gelingen, wenn wir nationale Schwerpunkte setzen, Synergien nutzen und verstärkt in die Spitzenforschung investieren.“

Spitzentechnologie Made in Austria

Die High-Tech-Produkte „Made in Austria“ ziehen sich beinahe durch alle Lebensbereiche – von der Kommunikation, Energie, Gesundheit bis zum intelligenten Auto. Die Basistechnologie für diese innovativen Anwendungen sind die Electronic Based Systems.

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